Mittwoch, 26. Februar 2014
Babyklettern im Bielatal
Der sonnigste Tag der Woche steht an und alles arbeitet, leider auch der Papa...doch Alex,Nienke und Eline sowie Nadin und Emilio wollen mit uns ins Bielatal zum Klettern fahren-da sind wir natürlich sofort dabei!
Also schnell die Sachen packen, Emma einmummeln und auf geht´s!
Wir finden an den Wiesensteinen ein kuscheliges Lagerplätzchen und bauen Nadins Babyzelt auf, worin Eline und Emilio rumlümmeln. Emma ist in ihrer Tragetasche eingeschlafen und kuschelt den ganzen Tag mit ihrer Wärmflasche, nur zum Stillen+Wickeln musste ich sie rauspelzen :-)
Zwei von uns haben Bodendienst während die anderen zwei bergsteigen dürfen, wir schaffen insgesamt immerhin drei Wege bis die Sonne unsere Zwerge nicht mehr wärmen kann und so spazieren wir noch zur Ottomühle und wärmen uns bei einem Kakao auf.
Alles in allem-->ein gelungener Tag und unsere Mäuse haben sich total wohlgefühlt...eben echte "Draußenkinder"! :-)
Liebe Grüße
Emma+Sarah
Dienstag, 25. Februar 2014
Gaudlitzberg
Das letzte Wochenende war mal wieder ein rundum zufriedenstellendes gewesen. Bestes Wetter war bei viel zu milden Temperaturen vorhergesagt, da könnnte man doch mal wieder raus gehen.
Am Samstag wollte aber das Auto mal wieder gewaschen werden, da sind wir nur den Vormittag in die Kletterhalle gegangen. Eigentlich das erste richtige Mal seit der Geburt. Es lief auch alles super, schöne neue Routen schmücken den Pfeiler, sodass wir jeder 4 Wege klettern konnten, bevor wir zum Autoputzen zur Uroma gefahren sind.
Der Sonntag sollte vom Wetter her genauso schön werden, also haben wir mit so ziemlich jeden telefoniert, ob sie mit nach Leipzig in die Steinbrüche wollen. Fast alle hatten aber keine Zeit oder was auch immer, sodass sich zum Glück Friedie erbarmen konnte und den Tag lernfrei gemacht hat, um klettern zu gehen (es war richtig harte Überzeugungsarbeit - "Kommste mit klettern?" - "Eigentlich muss ich ja lernen, aber klar, Geil!").
Also sind wir zeitig losgefahren in Richtung Wurzen zum Gaudlitzberg. Hier liegen einige schöne Steinbrüche zum klettern, die auch durchaus kleinstkindtauglich sind. Auf einer riesigen Wiese, die fast bis zur Felswand reicht, konnten wir es im Sonnenschein aushalten. Im Schatten, bei einem kleinen Lüftchen hat man aber gemerkt, dass nur 6°C waren. Emma hatte aber kein Problem, eine Wärmflasche spendete genügend Wärme, sodass wir unsere kalten Finger im Kinderwagen aufwärmen konnten.
Zusammen mit Friedie sind noch Michi und Anne gekommen, sodass immer 2 Seilschaften klettern konnten, und einer hatte Dienst. Da Sarah Ewigkeiten nicht draußen klettern war, durfte sie anfangen. Im Sektor Breite Wand ging es Pikachu (V) hinauf. Da Friedie danach in einer VII sich ewig lange hinaufwuchtete, hieß es danach Dienstwechsel - Emma schlief zwar noch, aber in nächster Zeit war zu erwarten, dass sie Hunger bekommt. Ich konnte also starten. Direkt hinter unserem Lagerplatz war eine gigantisch glatte Platte mit ein paar kleineren Rißchen. Hier haben wir uns ein paar wirklich schwere 6er und 7er hochgewürscht. Gestartet sind wir mit dem "13. September", eine wunderschöne VI+, die aber recht leicht war. Der nächste Streich war der C-C-Weg, eine 7-, die an einem hauchdünnem Riß nach oben führt. Friedie fing an und es sah schonmal sehr interessant aus. Nach meinem Durchstieg war ich schon ein kleines bisschen platt. Die Kletterei geht hier so: Eine technisch recht harte Stelle für diesen Grad, bei dem man nur die Tritte hat und eigentlich nicht an der Wand antreten kann, weil sie so glatt ist, danach Pause und ausruhen, weil´s ja ne Platte ist. Hier muss man mal richtig beherzt Fingerriß klemmen und Fingerkuppenriß anhangeln. Alter Schwede, das war meine bisher schwierigste 7-...
Direkt daneben wartete dann noch der Via Krocodil auf uns, eine richtig fesche offene Verschneidung ohne Griffe. Für mich war es Welten leichter als für Friedie, weil ich mit meiner Größe in den schweren 4 Einstiegsmetern schon an die Griffe rangekommen bin, während er total abgefahrene Pressbewegungen machen musste... Weiter oben war dann noch ein wunderschöner Picknickplatz, von dem man eigentlich gar nicht so richtig los wollte, weil der nächste Zug schon wieder knack-schwer ist. Insgesamt fand ich den Weg (für mich) leichter als den C-C-Weg.
Danach war wieder Schichtwechsel und Sarah konnte noch 2 5er klettern und "Opium für´s Volk", eine herrliche 6-, die über einen kleinen Überhang geht, während ich mit der schlafenden Emma und der 3-jährigen Alina (die wir hier kennengelernt haben) spaziereren gegangen bin. :-)
Danach zeigte die Uhr auch schon 17 Uhr an, und wir sind wieder nach Hause gefahren.
Klasse Wochenende, gerne mehr davon!
Viele Grüße
Basti
Am Samstag wollte aber das Auto mal wieder gewaschen werden, da sind wir nur den Vormittag in die Kletterhalle gegangen. Eigentlich das erste richtige Mal seit der Geburt. Es lief auch alles super, schöne neue Routen schmücken den Pfeiler, sodass wir jeder 4 Wege klettern konnten, bevor wir zum Autoputzen zur Uroma gefahren sind.
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| Der erste Kontakt zur Kletterhalle ist hergestellt.... |
Also sind wir zeitig losgefahren in Richtung Wurzen zum Gaudlitzberg. Hier liegen einige schöne Steinbrüche zum klettern, die auch durchaus kleinstkindtauglich sind. Auf einer riesigen Wiese, die fast bis zur Felswand reicht, konnten wir es im Sonnenschein aushalten. Im Schatten, bei einem kleinen Lüftchen hat man aber gemerkt, dass nur 6°C waren. Emma hatte aber kein Problem, eine Wärmflasche spendete genügend Wärme, sodass wir unsere kalten Finger im Kinderwagen aufwärmen konnten.
Zusammen mit Friedie sind noch Michi und Anne gekommen, sodass immer 2 Seilschaften klettern konnten, und einer hatte Dienst. Da Sarah Ewigkeiten nicht draußen klettern war, durfte sie anfangen. Im Sektor Breite Wand ging es Pikachu (V) hinauf. Da Friedie danach in einer VII sich ewig lange hinaufwuchtete, hieß es danach Dienstwechsel - Emma schlief zwar noch, aber in nächster Zeit war zu erwarten, dass sie Hunger bekommt. Ich konnte also starten. Direkt hinter unserem Lagerplatz war eine gigantisch glatte Platte mit ein paar kleineren Rißchen. Hier haben wir uns ein paar wirklich schwere 6er und 7er hochgewürscht. Gestartet sind wir mit dem "13. September", eine wunderschöne VI+, die aber recht leicht war. Der nächste Streich war der C-C-Weg, eine 7-, die an einem hauchdünnem Riß nach oben führt. Friedie fing an und es sah schonmal sehr interessant aus. Nach meinem Durchstieg war ich schon ein kleines bisschen platt. Die Kletterei geht hier so: Eine technisch recht harte Stelle für diesen Grad, bei dem man nur die Tritte hat und eigentlich nicht an der Wand antreten kann, weil sie so glatt ist, danach Pause und ausruhen, weil´s ja ne Platte ist. Hier muss man mal richtig beherzt Fingerriß klemmen und Fingerkuppenriß anhangeln. Alter Schwede, das war meine bisher schwierigste 7-...
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| Sarah und Michi klettern, und Emma schläft in der Sonne |
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| Friedie in Pikachu (V) |
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| Und hier rechts neben der Kühnen Kante (7) |
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| Am Honold-Rest im Via Krocolil (7), Anne derweil im Ausstieg vom C-C-Weg |
Danach zeigte die Uhr auch schon 17 Uhr an, und wir sind wieder nach Hause gefahren.
Klasse Wochenende, gerne mehr davon!
Viele Grüße
Basti
Montag, 17. Februar 2014
Endlich wieder Elbi!!!!
Gestern war ja gar nicht so schlechtes Wetter. Für´s klettern drinne zu schön, für klettern draußen mit Emma zu kalt, also sind wir ins Elbi zum wandern gefahren. Mal schauen, wie´s wird, schließlich ist das unser Erster richtig großer Ausflug zu dritt. In Pirna haben wir Friedi noch aufgegabelt und im Rucksack lag die Minimalration Kletterutensilien, falls ein Gipfel vom Weg aus besprungen werden wollte (es kam leider nicht dazu)...
Start war in Hohnstein, von dort ging es über den wunderschönen Bergansteig bis zur Brandbaude. Dort sind wir eingekehrt, neue Windel anlegen, Stillen und für die Großen ne heiße Schokolade zur Stärkung, danach gings weiter. Über die Brandstufen hinunter ins Polenztal und dort immer Flußaufwärts, bis wir am Polenztalwächter wieder den Berg hinaufschnaufen und nach Hohnstein zurückwandern. 6 Stunden waren wir unterwegs, wobei Emma über 4 Stunden im Tragetuch geschlafen hat, sich 1 Stunde in meinen dicken Anorak eingemummelt durch die Gegend tragen lassen hat (und schonmal viele neue Eindrücke von Bäumen und Felsen gesammelt hat). Wir hätten nicht gedacht, dass wir so ne große Tour schon machen können.
Emma hat die Wanderung sehr gut überstanden, nur die drei Großen jammern jetzt über Muskelkater....
Hoffentlich passt nächste Woche wieder das Wetter, so dass wir wieder raus können!
Viele Grüße
Basti
Start war in Hohnstein, von dort ging es über den wunderschönen Bergansteig bis zur Brandbaude. Dort sind wir eingekehrt, neue Windel anlegen, Stillen und für die Großen ne heiße Schokolade zur Stärkung, danach gings weiter. Über die Brandstufen hinunter ins Polenztal und dort immer Flußaufwärts, bis wir am Polenztalwächter wieder den Berg hinaufschnaufen und nach Hohnstein zurückwandern. 6 Stunden waren wir unterwegs, wobei Emma über 4 Stunden im Tragetuch geschlafen hat, sich 1 Stunde in meinen dicken Anorak eingemummelt durch die Gegend tragen lassen hat (und schonmal viele neue Eindrücke von Bäumen und Felsen gesammelt hat). Wir hätten nicht gedacht, dass wir so ne große Tour schon machen können.
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| Blick vom Bergansteig ins Polenztal |
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| Rast in der Brandbaude |
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| Sehnsüchtiger Blick auf die Hafersackkrone... Hoffentlich kommt bald wärmeres Kletterwetter... |
Hoffentlich passt nächste Woche wieder das Wetter, so dass wir wieder raus können!
Viele Grüße
Basti
Sonntag, 16. Februar 2014
Der Norden Israels
Die letzten Tage in Israel wwaren ganz schön ausgefüllt, sodass ich es nicht mehr geschafft habe, noch was einzustellen. Nur ganz kurz: Wir haben noch ein bischen was von Haifa gesehen und dann noch eine kleine Rundtour durch den Norden Israels gemacht. Sehr interessant.
Unsere Bustour ging nach Nazareth und danach zum See von Galiläa. Historisch sehr interessant, auch wie Christliche Pilger gut finanziell ausgenommen werden können...
Am letzten Tag sind wir nochmal durch Haifa gelaufen und haben dann am Bahnhof unsere Beine ins warme Mittelmeerwasser gehalten. Bei der Ausreise am Flughafen kam dann das richtige Abenteuer: 2 Stunden mit 10 Sicherheitskontrollen... Im Prinzip wird ALLES kontrolliert, was man mit auf den Flughafen bringt. Hat was von einer leichten Paranoia - Standartsatz: "Ihren Ausweis bitte" - aber mit einer riesigen Portion Humor hat das auch schon was lustiges.
Viele Grüße
Basti
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| Die Baha´í-Gärten von der Deutschen Kolonie aus gesehen - hier waren wir beim Araber essen - sehr lecker allerdings mit ganz schön niedrigen Tischen. |
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| In der Kirche der Verkündung in Nazareth |
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| In einem fantastischem Gewürzladen in Nazareth - vor lauter Auswahl wusste ich gar nicht, was ich kaufen sollte... |
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| Das Haus von Maria, der Mutter von Jesus |
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| Wir stehen auf Meeresniveau und schauen auf den See von Galiläa (200m unter Null) |
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| Hier steht das Haus von Petrus |
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| Sonnenuntergang am See von Galiläa |
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| Unser Hotel ist der rechte Turm |
Viele Grüße
Basti
Montag, 10. Februar 2014
Bahá'i-Gärten
Nach einem wirklich sehr leckerem Frühstück (ich war total überfordert, als ich reinkam - nichts, was ich kannte, aber total lecker...) gin es quer durch die Stadt im Taxi zu unserem 1. Teil des Treffens.
Bis vorhin hatten wir dann eine Besichtigung der Baha´í - Gärten, die ca. 200m von unserem Hotel entfernt liegen. Diese sind vom Carmel bis auf fast Meereshöhe angelegt (ca. 1 km lang und 225 Hm Unterschied) und in der Mitte ist der Schrein des Báb. Dieser war der "Gründer" des Bahá'í-Glaubens, einer recht neuen Religion, die es seit 1844 gibt. In diesem Schrein sind seine Gebeine aufbewahrt. Über etliche Terassen geht es sowohl von unten als auch von oben in seine Richtung. Eine herrliche Parkanlage, gepflegt wie englischer Rasen und eine fantastische Aussicht. Leider sind wir nicht bis ganz runter gelaufen, um Fotos von unten zu machen, aber morgen Abend sind wir in der Deutschen Kolonie unterhalb, vielleicht kann ich von dort ein paar schöne Bilder machen.
Bis vorhin hatten wir dann eine Besichtigung der Baha´í - Gärten, die ca. 200m von unserem Hotel entfernt liegen. Diese sind vom Carmel bis auf fast Meereshöhe angelegt (ca. 1 km lang und 225 Hm Unterschied) und in der Mitte ist der Schrein des Báb. Dieser war der "Gründer" des Bahá'í-Glaubens, einer recht neuen Religion, die es seit 1844 gibt. In diesem Schrein sind seine Gebeine aufbewahrt. Über etliche Terassen geht es sowohl von unten als auch von oben in seine Richtung. Eine herrliche Parkanlage, gepflegt wie englischer Rasen und eine fantastische Aussicht. Leider sind wir nicht bis ganz runter gelaufen, um Fotos von unten zu machen, aber morgen Abend sind wir in der Deutschen Kolonie unterhalb, vielleicht kann ich von dort ein paar schöne Bilder machen.
Sonntag, 9. Februar 2014
Ankunft in Haifa
So, da sind wir nun in Israel angekommen. Wie komm ich den hierher? Für ein Projekt, für das ich arbeite, ist in Haifa das erste richtig große Meeting. Daher werde ich die nächsten Tage ein paar Ansichten von der Region hier schicken.
Gleich auf dem Flughafen mache ich schon die Sicherheitskräfte auf mich aufmerksam und werde, nachdem ich ca. 100m auf israelischem Boden gelaufen bin, schon kontrolliert (warum sind Sie hier?, Wo?, wie lange... - da kommt man sich richtig kriminell vor). Mal schauen, was meine Kontroll-Strichliste am Ende sagen wird... :)
Wir sind in Haifa direkt auf dem Carmel im Hotel untergebracht, ein Bergrücken der auf 3 Seiten vom Meer umgeben ist. Nach unserer Ankunft sind wir erstmal ein kleines Ringel gegangen,um mal Umschau zu halten. Das ist der Blick aus meinem Zimmer:
Der Carmel ist wirklich ein richtig herrlicher Aussichtsberg, von dem man auf die ganze Innenstadt sehen kann.
Eins habe ich heute aber gelernt: Immer Wechselgeld nachzählen. Für ein Wasser und Kekse habe ich 78 Schekel bezahlt - eigentlich sollten es nur 29 sein. Der Kassierer hat mit aber den Rest nicht gegeben und gemerkt habe ich es natürlich viel zu spät, naja, Lehrgeld...
Wir waren abends in einem kleinen Pub, wo es sehr leckeres Essen gab - Stepard Pie. Zwar nicht gerade typisch Israelisch, aber trotzdem sehr gut.
Viele Grüße
Basti
Gleich auf dem Flughafen mache ich schon die Sicherheitskräfte auf mich aufmerksam und werde, nachdem ich ca. 100m auf israelischem Boden gelaufen bin, schon kontrolliert (warum sind Sie hier?, Wo?, wie lange... - da kommt man sich richtig kriminell vor). Mal schauen, was meine Kontroll-Strichliste am Ende sagen wird... :)
Wir sind in Haifa direkt auf dem Carmel im Hotel untergebracht, ein Bergrücken der auf 3 Seiten vom Meer umgeben ist. Nach unserer Ankunft sind wir erstmal ein kleines Ringel gegangen,um mal Umschau zu halten. Das ist der Blick aus meinem Zimmer:
Der Carmel ist wirklich ein richtig herrlicher Aussichtsberg, von dem man auf die ganze Innenstadt sehen kann.
Eins habe ich heute aber gelernt: Immer Wechselgeld nachzählen. Für ein Wasser und Kekse habe ich 78 Schekel bezahlt - eigentlich sollten es nur 29 sein. Der Kassierer hat mit aber den Rest nicht gegeben und gemerkt habe ich es natürlich viel zu spät, naja, Lehrgeld...
Wir waren abends in einem kleinen Pub, wo es sehr leckeres Essen gab - Stepard Pie. Zwar nicht gerade typisch Israelisch, aber trotzdem sehr gut.
Viele Grüße
Basti
Montag, 27. Januar 2014
Wo geht´s denn hier zum Schnee?
Das haben wir uns am Samstag gedacht, als wir zum JDAV-Skifahren an den Keilberg gefahren sind. Sarah und Emma sind derweilen zu Hause geblieben - die Skischuhe haben Emma noch nicht so richtig gepasst :-). Während der Fahrt hinauf war nicht gerade viel mit Schnee. Einzig die schön verreiften Bäume haben ein wenig Winterstimmung aufkommen lassen.
Auf dem Parkplatz am Keilberg angekommen waren wir erstmal schön im Nebel und haben festgestellt, dass hier auch nur vielleicht 5 cm Schnee liegen. Die Pisten waren aber beschneit, sodass dort viele viele Abfahrer ihren Spaß haben konnten. Und es sollten auch viele werden... da wir aber natürlich pünktlichst zur Eröffnung da waren, konnten wir die ersten beiden Stunden ausgiebig fahren.
Bei der ersten Fahrt auf den Keilberg stißen wir dann durch die Nebeldecke und landeten im Sonnenschein über den Wolken. Bestimmt 10 cm Raureif an den Bäumen und die Sonne haben ein total schönes Bild abgegeben. Da wollte man garnicht wieder runter in den Nebel fahren...
Ab halb 11 waren dann die ganzen Spätaufsteher mit am Hang und es hieß Geduld... Bis zu 20 Minuten haben wir am Lift angestanden und die Pisten wurden im Laufe der Zeit auch nicht besser. Eis und verharschte Stellen kamen immer mehr zum Vorschein. Halb 1 waren wir dann fertig und sind wieder gen Heimat gefahren.
Am Sonntag dann waren wir bei Jenny zum Geburtstag eingeladen. Und weil das Wetter immernoch schön kalt war, haben wir beschlossen nach Adorfien zu wandern. Google hat 9km rausgespuckt, sollte also in 2h zu machen sein. Über den Stadtpark und Harthauer Wald ging es nach Klaffenbach zum Wasserschloß. Von hier aus wäre es nur noch Asphaltstraße gewesen (vielleicht 20min), aber als nach recht ein Feldweg wegging sind wir einfach abgebogen. Der wird schon nicht im Nichts Enden. Ist er aber. Da umkehren ein Eingeständniss gewesen wäre, sind wir einfach querfeldein über einen Acker, einen Bach und eine Wiese, bis wir wieder einen Weg am Waldrand gefunden hatten. Unsere "Abkürzung" hat ihrem Namen natürlcih alle Ehren gemacht: der längeste Weg zwischen 2 Punkten. Nach 40 min. waren wir dann am Ziel. :) Aber es war eine schöne kleine Wanderung, wo unser Kinderwagen mal wieder seine Tauglichkeit gezeigt hat.
Viele Grüße
Basti
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| Am Parkplatz |
Bei der ersten Fahrt auf den Keilberg stißen wir dann durch die Nebeldecke und landeten im Sonnenschein über den Wolken. Bestimmt 10 cm Raureif an den Bäumen und die Sonne haben ein total schönes Bild abgegeben. Da wollte man garnicht wieder runter in den Nebel fahren...
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| Wolkenmeer I |
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| Wolkenmeer II |
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| Alex, Antonia und ich |
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| Anstehen macht Spaß... |
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| Auf dem Weg zum Wasserschloß |
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| Über jedes Bacherl geht a Brückerl... |
Viele Grüße
Basti
Sonntag, 12. Januar 2014
Neues im Chemnitztal
Heute war ich schon wieder im Chemnitztal. Langsam komm ich auf den Geschmack. Zusammen mit Daniel hatte ich einen freien Tag, den wir gut genutzt haben.
Ich hatte ja letzte Woche ein schickes Projekt im Auge, das laut dem Kletterführer und dem Boulderführer noch nicht begangen worden ist. Ein überhängender Faustriß direkt neben "The Shield"...Daniel hat das ganze dann zuerst geschafft und herausgekommen ist "Schrei nach PDA", eine sehr eigene fb5a, bei der man am Besten Rißhandschuhe trägt. Getreten werden darf hier alles, Griffe sind aber nur im Riß (wobei da nicht viele sind). Das ganze sieht viel schwerer aus, als es eigentlich ist. 3 beherzte Faustklemmer und danach noch ein bischen geschubber und schon ist man oben.
Und eine zweite echte Erstbegehung ist uns noch gelungen. Bei den markanten zwei Felsblöcken auf dem Boden zwischen "Logo" und dem "Durchschlupf" am Chill Hill haben wir noch eine echt schöne Linie entdeckt. Leicht überhängend an einer kleinen Rissspur hinauf. Gute Griffe bis kurz vor dem Ausstieg und dann noch ein bischen was für die Nerven und schon hat man "Emma und Emilio" geschaft. Eine wirklich schöne fb6a.
Außerdem hab ich heute noch die "Amplitude" geschafft. Für normalgewachsene eine fb7a, bei meiner Größe ist das eher 6b+/6c, weil ich die ganzen kniffeligen Griffe im Dach auslassen konnte und gleich zu den Henkeln am Rand gekommen bin.
Paul konnte "Mali Ivo" (fb7b) abknipsen, kleine Griffe im Überhang. Auch Daniel und ich konnten bei schönem Sonnenschein noch ein paar Boulder machen und haben dabei festgestellt, dass mindestens 80% der Boulder, die im aktuellen Boulderführer als neue Boulder drinnen stehen, schon zwschen 1960 und 2000 erstbegangen worden sind und im Chemnitztal-Kletterführer stehen. Sehr interessant...
Viele Grüße
Basti
Ich hatte ja letzte Woche ein schickes Projekt im Auge, das laut dem Kletterführer und dem Boulderführer noch nicht begangen worden ist. Ein überhängender Faustriß direkt neben "The Shield"...Daniel hat das ganze dann zuerst geschafft und herausgekommen ist "Schrei nach PDA", eine sehr eigene fb5a, bei der man am Besten Rißhandschuhe trägt. Getreten werden darf hier alles, Griffe sind aber nur im Riß (wobei da nicht viele sind). Das ganze sieht viel schwerer aus, als es eigentlich ist. 3 beherzte Faustklemmer und danach noch ein bischen geschubber und schon ist man oben.
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| Schrei nach PDA, fb5a |
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| bei den behertzen Faustklemmern |
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| Paul holt sich die 3. Begehung von Emma und Emilio (fb6a) |
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| Daniel versucht sich in "Amplitude" und muss die schweren Züge unterm Dach mitnehmen |
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| Paul in "Mali Ivo" (fb7b) |
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| Der Osterspaziergang - UIAA 4 |
Basti
Wo ist denn hier der Winter?
Da sich der Winter dieses Jahr mal mächtig verspätet hat, können wir noch von aprilhaftem Wetter profitieren. Bei 10°C wird es in der Bude schnell zu eng und es geht raus. Letztes Wochenende war ich mit Paul im Chemnitztal. In der Felsengasse haben wir ein paar schöne Boulder gemacht.Mittlerweile habe ich den alten Chemnitztalführer und es fällt auf, dass fast alle Boulder schon seit 1960 erstbegangen worden sind und die "jetzigen" nur eine Neubenennung sind, bzw. häufig auch nur die Einstiege von existiernden Kletterwegen. Nichtsdesto trotz kann man hier viel Haut lassen und ich habe ein kleines sehr spezielles Projekt entdeckt, dass ich diese Woche hoffentlich noch in Angriff nehmen kann. Mehr dazu, wenn es soweit ist... :)
Außerdem haben wir mit Emma unseren ersten größeren Ausflug in die Greifensteine gemacht. Ich hab Felsen fotografiert und danach haben wir 2h unseren Kinderwagen auf seine Off-Roadtauglichkeit überprüft. Bisher hat er´s prima gemeistert und solange es gerüttelt und gewackelt hat, war Ruhe im Wagen. Erst als wir wieder auf Asphalt gekommen sind, gab es Protest. Sie weiß halt, was gut ist...
Viele Grüße
Basti
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| Beim Versuch der Amplitude (fb 7a+) |
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| Paul beim Highball-bouldern |
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| befestigte Wege kann jeder... |
Basti
Freitag, 27. Dezember 2013
Und wieder geht ein Jahr zu Ende
Nachdem jetzt hier ne ganze Weile tote Hose war, gibt es wieder mal ein Lebenszeichen von uns.
Nachdem wir die Weihnachtstage ungeplatzt überstanden haben, wünschen wir Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Wir hoffen, dass ihr (und natürlich auch wir (: ) nächstes Jahr wieder viel rauskommt und spannende Sachen erlebt.
Wenn unsere Pläne alle funktionieren sollten, könnte es wieder ein spitze Jahr werden. Näheres erfahrt ihr dann wie immer hier.
Emma, Sarah und Basti
Nachdem wir die Weihnachtstage ungeplatzt überstanden haben, wünschen wir Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Wir hoffen, dass ihr (und natürlich auch wir (: ) nächstes Jahr wieder viel rauskommt und spannende Sachen erlebt.
Wenn unsere Pläne alle funktionieren sollten, könnte es wieder ein spitze Jahr werden. Näheres erfahrt ihr dann wie immer hier.
Emma, Sarah und Basti
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