Donnerstag, 24. April 2014

Ostern

Dieses Jahr waren wir zu Ostern mal nicht im Elbi boofen, wie in den letzten Jahren. Trotzdem haben wir eine ordentliches Aktivitätsprogramm absolvert.
Der Karfreitag stand, auch aufgrund des schlechten Wetters ganz im Zeichen der Küche. Abends waren Framis da und es gab Rehrücken mit Semmelknödeln. Saulecker.
Am Samstag wollten wir eigentlich ins Elbi, aber da es immernoch nass war, sind wir an die Biwakwand gefahren. EIn Kinderfreundliches Umfeld und schöne Wege haben uns hier den ganzen Tag beschäftigt. Dabei haben wir die ganzen schweren Touren am Massiv abgehakt, so z.B. "Fingerkrampf" (8-), "Großer Überhang" (7), "Dachausstieg" (7), "Kleine Bereicherung" (7-), "Meniskus" (7-). Auch die gemäßigteren Techniker sind mit der "Damentour" und dem "Kanzelweg" (3) auf ihre Kosten gekommen. Das Wetter war am späten Nachmittag noch so schön, es fühlte sich wie ein richtiger warmer Frühlingtag an.
Sören im Fingerkrampf (8-)
Sarah klettert daneben den "Kanzelweg" (3)
Gespräche unter Frauen...
 
Den Sonntag haben wir zu einer kleinen kluinarischen Fahrradtour nach Ehrenfriedersdorf zur Oma genutzt. Hier hat Emma zum ersten Mal ihren Fahrradanhänger richtig lange genutzt. 26km standen bevor, die es immer bergauf und -ab ging. Über den Hartwald, Klaffenbach, Burkhardsdorf, Teichhaus, Gelenau, Thum ging es immer dem bevorstehenden Mittagessen entgegen. Emma hat in ihrer Hängematte viel geschlafen, gequasselt und neugierig die Umgebung gemustert. Holprige Wege waren dabei besonders beliebt, wenn wir über glatten Asphalt gefahren sind, ging es immer los mit dem Gemecker. In E-Dorf angekommen wartete der Rest der Familie schon auf uns und wir haben uns den Hammel gut schmecken lassen. Nach einem kleinen Verdauungsspaziergang und Kaffeetrinken sind wir dann wieder nach Hause gerollt. Das ganze hat wieder mal Lust auf eine richtige Fahrradtour gemacht, aber dieses Jahr wird das wohl nichts mehr werden... Aber vielleicht nächstes Jahr.
Die königliche Sänfte
Unterwegs bei Bilderbuchwetter

Osterspaziergang
Den Ostermontag haben wir im Elbi verbracht. Zusammen mit Jörg sind wir an die Bahratalwand gefahren. Wieder ein sehr kinderfreundliches Gelände, herrliche Wege und gutes Wetter haben uns hier einen schönen Klettertag eingebracht. Aufgrund eines brütenden Waldkauzes waren zwar einige Wege gesperrt, aber wir konnten auf genügend andere Ziele ausweichen. Gleich zu beginn bin ich mit Jörg "Pikkolo" hinauf, eine V, bei der der ultrafeste Sandstein beeindruckt. Während ich dann knapp 2h mit Emma durch das Bouldergebiet gestreift bin und die coolen Linien bestaunt habe, ist Sarah mit Jörg die Pfeilerkante, Pfeilerwand und Westkante (alles V) hinauf. Unterdessen sind Friedie mit Moritz noch aufgetaucht, und nach einem erneuten Schichtwechsel des Bodenpersonals konnte ich "Hatz am Abend" (VIIb) klettern. Unten steil und großgriffig, oben "nur" noch senkrecht aber mit kleinen schmierigen Griffen - für VIIb nicht leicht. Danach war der Sonnenwendweg dran, eine IV, die "landschaftlich reizvoll" ist (Tenor Jörg). Zum Abschluss gab es dann noch die Schartenhangel, eine VIIa, bei der man aller Meter eine Bombenschlinge legen kann. Von oben sah das richtig gut aus.
Bodendienst
Sarah in der Westkante (V)
In der Schartenhangel (VIIa)
Für Kürzere deutlich anspruchsvoller, Jörg beweist Körperspannung
Wenn das mal kein Kinderfreundlicher Lagerplatz ist...
 Letztendlich sind wir dann aber doch wieder nach Hause gefahren, am Dienstag stand ja ein JDAV-Ferientraining in Wolkenstein an.

Viele Grüße
Basti

Donnerstag, 17. April 2014

JDAV-Anklettern

Jetzt hat auch in unserer Jugend offiziell die Draußen-Saison angefangen. Am Wochenende waren wir in den Greifis zum Anklettern. Früh war in Chemnitz noch alles nass und ungewohnt kalt, aber wir waren guter Dinge, schließlich sollte es trocken bleiben.
Oben angekommen war der Fels noch nicht ganz trocken, also haben wir Keile und Friends legen geübt, davon kann man schließlich nie genug haben. Danach ging´s aber mit lautem Getöse los. Uschbert arbeitete sich den Südwestweg (IV) hinauf, ich hab die Südwand (V) eingehangen, an der sich dann auch die Eltern versucht haben. Ich kann nur sagen: Auch wenn man zuviel Kraft hat: Rissgleddern is Däschnigg! :)
Uschbert farbig leuchtend im Südwestweg (IV)
Basislager
 Wir haben jetzt auch wieder einen neuen Weg im Tourenbuch, nämlich die Ostwand (VIIa). In Kombination mit der Neuen Südwand (VI) ergibt sich hier eine abwechslungsreiche Bergfahrt. Zuerst herliches Reibungsschleichen und danach riesige Henkel im leicht überhängenden Gelände garniert mit einem fetten Mantle.
Danach ist Sören mit den Mädels zum Südriß am Gams, Alex hat in der Hängematte gepennt, Emma hat Mittagessen bekommen und ich konnte mich an Hirsch und René ranhängen. So konnte ich die von unten seeeehhhhr beeindruckende Aussteigsvariante der Westwand am Kleinen Brocken (Aufschwung) nachsteigen. Im Kletterführer mit VIIIa angegeben, kam mit diese sehr fantastische Kletterei eher wie VIIb vor, aber im Nachstieg ist ja eh alles nur III. Auf jeden Fall löst sich die Schlüsselstelle gut auf, wenn man weiß, was man mit seinen Füßen machen muss - originell!
Hirsch im "Aufschwung" (VIIIa)
Alex und Hanna haben die Stülpnerwand über den Südweg bestiegen und ne Stunde aufm Gipfel gequatscht... Nachdem ich noch die Südwestkante (IV) für die Eltern eingehangen hab, bin ich nochmal ans Ende des Seils vom Hirsch und "Stop and Go" hinterhergeklettert. IXa, ohne im Seil zu hängen. Auch hier kam es mir wieder leichter vor (wobei ich bei IXer noch keinen Vergleich hab, war ja in den Greifis bisher nur bis VIIIa unterwegs). Nachdem ich wieder unten war, hat Sören gemeint, dass ich das doch Vorsteigen soll wenn´s nicht so schwer gewesen wäre, er und Kelly würden hinterher machen. Letztendlich hab ich mich breitschlagen lassen (Danke dafür!) und auf gings wieder in diesen großkelligen Dachkantenboulder. Bis zum 1. Ring ist´s IV, danach muss man sich lang machen, um an die großen Kellen am Dachand ranzukommen. Schließlich endet das ganze in einem wilden "auf den Fuß geschiebe" der Extrasorte, um an den rettenden Griff zu kommen. Im 2. Versuch hat es dann auch RP geklappt! Supi!!!!!!
"Stop and Go" - meine Erste IXa
Sören mitten in der Schlüsselstelle
Sören hat sich dann auch im Vorstieg versucht, aber das Geschiebe auf den Fuß nicht ganz sportlich einwandfrei gelöst bekommen. Auch Kelly und Sarah haben nur gespritzt die Schlüselstelle überwinden können (Zitat: "jetzt ziiiiieeeeeehhhhh, ziiiieeeeehhhhhh, ziiiieeeehhhhhhh!!!!!!") :-)
Vielleicht sollte ich mich jetzt immer mal trauen ein paar schwerere Wege zu probieren.

Eine kurze Arbeitswoche steht bevor und dann ist Ostern. Unser Plan ist schon wieder ganz schön voll, mal sehen, was wir davon verwirklichen können.

Viele Grüße
BSE

Mittwoch, 9. April 2014

Casper und der Frühling

Das letzte Wochenende ging für Sören und Basti schon am Freitag los. Die beiden fuhren nach Berlin zum Konzert von Casper-ja richtig gelesen...statt Klettern war Kultur angesagt :-) Übernachtet wurde diesmal nicht im Freien, sondern im Hotel. Nach einem supertollen Abend fielen die Männer ins Bett und schliefen sich fit für den nächsten Tag...denn da wurde der Kraxel-Defizit in Holzberg gleich wieder rausgeholt.

Gleich nach der Arbeit bin ich mit Sören nach Berlin gefahren - Weihnachtsgeschenke einlösen. Nachdem wir uns gefühlte Stunden durch den Feierabendverkehr von Berlin-Neukölln, Kreuzberg und Mitte durchgewühlt hatten und am Hotel Meininger/Prenzlauer Berg schnell unser Gepäck in den Kofferraum geworfen hatten, sind wir zur Max-Schmeling-Halle gelaufen. Pünktlich wie wir waren, ging das Konzert los, als wir auf unseren Plätzen waren. Als Vorband KIZ, naja, aber dann fast 2 Stunden lang CASPER!!! Sehr geil!
Am Samstag wollten wir eingtlich in Berlin klettern gehen, aber da der Berlin-Kletterführer am Freitag erst 15 Uhr zu Hause angekommen ist und wir halb 3 losgefahren sind, sind wir in die Hohburger Berge bei Wurzen gefahren. Wenn ich gewusst hätte, dass gleich bei uns um die Ecke der größte Berliner Hochbunker zum klettern rumsteht, wären wir dorthin gefahren. Egal.
Im Holzberg angekommen stauenten wir erstmal nicht schlecht, wieviel hier los war. Allerdings hatten wir immer genügend Routen zur Auswahl. Los ging´s mit der Sonnenallee (VI-), wobei ich feststellen muss, das mein Seil mittlerweile ganz schön durchgeklettert ist und krangelt. Das hatte zur Folge, dass es mit meinem neuem Mega-Jul nur schwer zu bedienen ging (bei einem nur etwas besseren Seil als meins ist das Teil aber super). Der Tag ging dann weiter mit der schönen Kante "Valentinstag" (VI+), dem superschönen und total überbewerteten Handriß "Verklemmt geklemmt" (VII-), ein Längenproblem bei "So ahh Supertour" (VII), einer Wadensprengenden Platte mit sauanstrengenden Reibungszügen ("Gaudi" VII), einer total anstrengenden und unserer Meinung nach unterbewerteten presseigen Kanten-/Wandkletterei ("Holger schafts nie" VII). Gutes Programm.
Kontrastprogramm in Holzberg

Sören schleicht sich durch Gaudi (VII)

Emma und ich blieben zuhause und leisteten bei bestem Wetter der "KatzenOmi" Gesellschaft. Mit Kinderwagen und Inlinern ging es bis nach Einsiedel-ein bisschen Fitness muss sein!

Am Sonntag gab es dann eine freudige Überraschung: bei uns gibt es wieder Nachwuchs!
Aber diesmal in gefiederter Form-ein Meisenpaar hat sich unser Vogelhäuschen auf dem Balkon als Nistplatz ausgesucht und jetzt können wir jeden Tag beim Nestbau zuschauen...einfach niedlich!
Frau Meise richtet das neue Heim ein...
Dann zog es uns aber doch noch an die Felsen. Wir verabredeten uns mit Oma und Opa und gingen ein wenig spazieren...eher gesagt, ist Emma mit Oma und Opa spazieren gegangen und wir sind an einer sehr tollen noch fast unerschlosenenWand hängen geblieben.Wie durch reinen Zufall hatten wir unser Kletterzeug mit dabei und eine regelrechte Kingline in die Wand gezogen. 35m lang, der wohl beste Handriß im gesamten Gebiet, garniert mit festem Fels und super Strukturen - herausgekommen ist der "Prinzenriß" (V+). Den und bestimmt noch viele weitere werden dann hoffentlich im nächsten Erzgebirgskletterführer zu finden sein (wir arbeiten dran!)
Basti in "der Kingline des Erzgebirges" (Basti, 2014)

eine geballte Ladung Handklemmer laden zum Genießen ein...

Nach der tollen Klettertour gabs für Emma neue Windeln und für Mama und Papa ein Eis/Kuchen.

Liebe Grüße!
BSE

Dienstag, 1. April 2014

Tísa

Das schien ein HAMMER-Wochenende zu werden. Nachdem wir am Samstag in Wolkenstein unsere Finger langgezogen hatten, sind wir am Sonntag zeitig (trotz einer Stunde weniger durch die Zeitumstellung) in Richtung Tisa aufgebrochen. Familie Berger ist am Samstag schon mit ihrem Panzer hingefahren und erwarteten uns auf dem Parkplatz.
Tisa ist eigentlich das Klettergebiet für Familien, Kinder und Gehbehinderte ;-) - Der Zustieg vom Auto bewegt sich mit 3 Minuten gerade noch im Sportklettertauglichem Limit. Danach steht man am Eingang einer wundervollen tschechischen Felsenstadt, soll heißen viele Gipfel auf engstem Raum und hier kommt noch hinzu, dass die fast alle ebenerdig stehen. Für Kinder gibt es viel Platz zum spielen, verstecken, toben, klettern und Höhlen erkunden.
Nachdem wir uns ein wenig gemütlich eingerichtet hatten, sind wir an dem Tag einige hübsche Wege geklettert. Los ging´s mit dem Gotischen Fenster, ein Gipfel, der wie ein Fensterbogen aussieht, wobei der eine Pfeiler einen Durchmesser von vielleicht  1,5m hat. Sarah hat hier ihre Sandtoleranz mit dem "Verlorenem Riß" (V) bewiesen. Auf die Zinne sind wir über den Stara Cestá (I) und auf den Stuhl über "Něco pro Spartak", einer wundervollen VI (mit vielen Elementen von V). Schelli hatte hoer bei ihrem Nachstieg eine große Traube Zuschauer.
Unser Lagerplatz - wo ist die Emma?

Da ist sie ja! (ausnahmsweise mal nicht schlafend)
Unsere Hängematte wurde rege genutzt...
Sarah im überhängenden Sandkasten des "Verlorenen Risses" (V)
Basti in "Něco pro Spartak" (VI)

Schelli steigt nach
So ein Tag macht eigentlich gleich Lust auf noch mehr...

Viele Grüße
BSE

Klettern in Wolkenstein

Die Klettersaison ist eröffnet!
Bei herrlichem Wetter fuhren wir am Samstag nach Wolkenstein zum Kraxeln.
Mit von der Partie war Emma, die es sich unter den Bäumen in der Tragetasche und Hängematte gemütlich gemacht hatte und sich von Mama und Opa durch den Wald tragen ließ.


Sören punktete "Frühling in Peking" und Basti die "Luftbrücke", und zwischendurch begingen wir noch 3 kurze neue Wege. In der Sonne kraxelten wir außerdem noch 2 schöne Sechser und mit Sören gings dann schlussendlich noch eine lustige Sechs mit Expeditionscharakter nach oben. (@ Söri: beide Varianten waren falsch... :-)  )



Heidrun und Jörg brachten noch eine super leckere Torte mit und so konnten wir es uns in der Sonne richtig gutgehen lassen.
Für Basti und mich hat es sich auf jeden Fall mal wieder richtig gelohnt, wir haben beide mal wieder 5 Wege klettern können und fühlen uns mal wieder richtig körperlich ausgelastet :-)
Danke an das Bodenpersonal :-D

Noch ein paar Bilder sind auf Sörens Blog zu finden: http://outdooraction1.blogspot.de/2014/03/sommer-in-wolkenstein.html

Liebe Grüße
BSE

Dienstag, 18. März 2014

JDAV Frühjahrswanderung

Die Frühjahrswanderung steht an und der Wetterdienst meldet ekelhaftes Wanderwetter...Regen, Sturmböen und Kälte...doch wir trotzen den Vorhersagen und fahren bei eben diesem Wetter ins Elbi zum Wandern. Hinten angekommen, hört es auf zu regnen und so kalt ist es gar nicht...! Wir sind doch eine recht große Gruppe geworden-so viele Allwetter-Wanderer hätten wir nicht erwartet :-)
Wir wanderten schließlich über den Bergansteig, vorbei am Mount Mc Emma (eine süße Quacke) hinauf zur Brandbaude, wo wir einkehren, Emma stopfen und wickeln und uns aufwärmen.
Während wir drinnen verweilen,wettert es draußen richtig los und als wir wieder aufbrechen, zieht der Himmel auf und wir kriegen sogar noch ein paar Sonnenstrahlen ab.
Wir wandern ins Polenztal und hinauf auf den Hockstein. Dort genießen wir die Sonne und steigen dann wieder nach Hohnstein auf.








Als dann schließlich alle wieder nach Hause gefahren sind, bis auf die Flöhaer-Fraktion, entschloß sich unsere Hilde zum Generalstreik. Glücklicherweise warten Micha und Kelly noch bis der ADAC eintrifft und fahren uns Weiber heim. Basti bleibt mit Hilde zurück und wartet aufden Abschleppdienst. Ein dickes DANKE an Micha! ^^


Liebe Grüße!
BSE

Dienstag, 11. März 2014

Winterboofen...

...wollten wir eigentlich gehen, allerdings war dem Wetter eher nach Frühling. Gut, hatten wir auch nichts groß dagegen, standen uns doch so zwei Tage herrlichst angekündigtes Wetter zur Verfügung, die wir am Sandstein klebend verbringen konnten.
Zusammen mit Antonia, Kelly, Sören und Joni bin ich am Samstag in aller Hergottsfrühe mit der Bahn nach Bad Schandau gefahren. Dort angekommen hieß es die schweren Monster von Rucksäcke schultern (meiner war bei ca. 30kg) und eine Stunde in die Schrammsteine laufen.
Lastenesel auf dem Weg durch Bad Schandau
Zum Glück gab es zwischendurch immerwieder Bänke, wo wir unseren Schultern ein wenig Entlastung gönnen und unserem Zuckerhaushalt wieder auf Normalpegel bringen konnten. Nachdem wir am Max und Moritz angekommen waren, haben wir nach einer kleinen Pause die Klettersachen ausgepackt und das "Klassiker-Wochenende" begonnen, zwei Tage klettern auf sehr historischen Wegen. Gestertet sind wir mit dem Südkamin (III) auf den Spitzen Turm. Zwei Schlingen auf 25m Kamin. Insgesamt kein gekeule, aber warm war es mir danach schon. Das war auch nötig, denn es wehte immer ein kleines total eisiges Lüftchen. Nachdem sich alle hochgeschubbert hatten, sind Sören und Joni zur Flasche rüber und über den AW hinau. Auf dem Vorgipfel haben sie dann sogar noch Kekse gefunden. Ich bin "mit meinen Mädels" (Zitat Joni) über Kamine in die Scharte zwischen Max und Moritz und der Unbenannten Spitze. Hier sind wir einmal nach links den AW auf die Spitze und danach rechts den Übergangsweg (auch III) auf die Gipfel hinauf. Auf den Max und Moritz kann man dabei über absolut geile Eisenplattenstrukturen klettern. Das hat richtig Spaß gemacht.
Sören im Südkamin (III)
Die Jungs chillen an der Flasche
Auf der Unbenannten Spitze mit Blick Richtung Max und Moritz und der Zackenkrone
Nachdem wir uns unten wieder getroffen haben, sind wir auf zu unserer Boofe unter der Knirpelwand gegangen - und es war keiner da. Sehr gut. Außerdem schien die Nachmittags- und Abendsonne (jetzt hatten wir endlich Sonne, bisher nur Hochnebel bei einer unangenehmen Kälte) in den Felskessel, sodass wir bequem im Pullover dasitzen konnten. Nachdem wir leckere Reis-Gemüse-Fleischwurst-Tomatensuppen-Pfanne gekocht haben, haben wir noch die übliche Runde geQuatsch(en) und um 8 (!!!!) sind alle in die Schlafsäcke- Ich war sofort weg, die anderen haben noch ne dreiviertel Stunde überlebt, auch dann kam die Keule - und das an einem Samstag... :-)
Die Nacht war recht angenehm, draußen waren Temperaturen um den gefrierpunkt, aber gefroren hat keiner von uns. Ich war natürlich um 6 auf (ab hier wurde es langsam hell) und bin noch ne Runde um den Falkenstein gegangen und hab unsere Nachbarboofen besucht. Mit Joni bin ich dann noch ne Runde am Torsteinsockel rumgekraxelt und nachdem alle aufgewacht sind, ging´s zum Falkenstein, der Schusterweg (III) sollte unsere heutige Betätigung sein.
In der Boofe
Luftige Wege an der Südwand des Vorderen Torsteins, unten rechts die Boofe
Halb 10 sind wir als Erste (Sören+Joni) und Zweite ("meine Mädels"+ich) Seilschaft eingestiegen. Nach uns standen auch schon zwei weitere an - ich persönlich hätte darauf keine Lust gehabt, aber naja. Über 5 Seillängen ging es nun imm hinauf, zwischendurch noch dem Oskar an der Nase gerieben (alle, außer Joni - das bringt Unglück!) und zum Schluß noch die Reitgrate hinaufgeritten/geschubbert oder gelaufen. Auf dem Gipfel waren sich alle einig, dass die Kriechkamine am geilsten waren. nachdem wir dank unserer beiden zusammengebundenen Seile 60m am Stück abseilen konnten und somit das ganze nur 2-Mal machen mussten, hatten wir noch etwas über eine Stunde Zeit, bis unsere Fähre in Krippen fährt, damit wir wieder pünktlich in die Bahn kommen konnten.
Sören und Joni auf dem Sandband vor der Porzellankante
Antonia im Kriechkamin

Kelly auf dem Unteren Reitgrat
Der Falkenstein ist erklommen
 Die Rucksäcke waren zwar einige Kilos leichter, aber die frühlingshaften Temperaturen und unsere Geschwindigkeit machten das Ganze doch noch anstrengend.
Zu guter Letzt konnten wir am Bahnhof in Krippen noch ein bischen chillen, bis unsere Bahn gefahren ist. Auch schön.
Hoffentlich sind beim nächsten Boofen die Temperaturen schon ein Stück höher, dann können Sarah und Emma auch mitkommen.

Viele Grüße
Basti

Dienstag, 4. März 2014

Sonne satt im Steinicht

Der Frühling kündigt sich an...zwar nicht kalendarisch, aber dafür meteorologisch :-) jedenfalls suchen wir uns ein paar Leute zusammen und fahren in den Steinicht.
Mit dabei ist die halbe Onside-Besatzung (Steffen, Schubi+Steffi, Friedie, Moritz, Paul und Franz), Henning, James und Jörg sowie unsere Wenigkeit und Emma.
An der Schafskopfwand finden wir ein sonniges und kinderwagen-taugliches Plätzchen und klappern dort alle Routen ab. Auch Emma genießt die Sonne und schlummert ihren Vitamin-D-Schlaf im Kinderwagen.





Gegen 16Uhr laufen wir zurück und ziehen an der Grottenwand und Septemberwand noch ein paar Wege während Emma immernoch .... naaaaaa ratet mal?!...richtig!...schläft.

Gegen halb sechs gehts dann wieder heim! Ein herrlicher Tag!
Liebe Grüße

Basti, Emma, Sarah