Montag, 17. Februar 2014

Endlich wieder Elbi!!!!

Gestern war ja gar nicht so schlechtes Wetter. Für´s klettern drinne zu schön, für klettern draußen mit Emma zu kalt, also sind wir ins Elbi zum wandern gefahren. Mal schauen, wie´s wird, schließlich ist das unser Erster richtig großer Ausflug zu dritt. In Pirna haben wir Friedi noch aufgegabelt und im Rucksack lag die Minimalration Kletterutensilien, falls ein Gipfel vom Weg aus besprungen werden wollte (es kam leider nicht dazu)...
Start war in Hohnstein, von dort ging es über den wunderschönen Bergansteig bis zur Brandbaude. Dort sind wir eingekehrt, neue Windel anlegen, Stillen und für die Großen ne heiße Schokolade zur Stärkung, danach gings weiter. Über die Brandstufen hinunter ins Polenztal und dort immer Flußaufwärts, bis wir am Polenztalwächter wieder den Berg hinaufschnaufen und nach Hohnstein zurückwandern. 6 Stunden waren wir unterwegs, wobei Emma über 4 Stunden im Tragetuch geschlafen hat, sich 1 Stunde in meinen dicken Anorak eingemummelt durch die Gegend tragen lassen hat (und schonmal viele neue Eindrücke von Bäumen und Felsen gesammelt hat). Wir hätten nicht gedacht, dass wir so ne große Tour schon machen können.
Blick vom Bergansteig ins Polenztal
Rast in der Brandbaude
Sehnsüchtiger Blick auf die Hafersackkrone... Hoffentlich kommt bald wärmeres Kletterwetter...
Emma hat die Wanderung sehr gut überstanden, nur die drei Großen jammern jetzt über Muskelkater....

Hoffentlich passt nächste Woche wieder das Wetter, so dass wir wieder raus können!
Viele Grüße
Basti

Sonntag, 16. Februar 2014

Der Norden Israels

Die letzten Tage in Israel wwaren ganz schön ausgefüllt, sodass ich es nicht mehr geschafft habe, noch was einzustellen. Nur ganz kurz: Wir haben noch ein bischen was von Haifa gesehen und dann noch eine kleine Rundtour durch den Norden Israels gemacht. Sehr interessant.
Die Baha´í-Gärten von der Deutschen Kolonie aus gesehen - hier waren wir beim Araber essen - sehr lecker allerdings mit ganz schön niedrigen Tischen.
Unsere Bustour ging nach Nazareth und danach zum See von Galiläa. Historisch sehr interessant, auch wie Christliche Pilger gut finanziell ausgenommen werden können...
In der Kirche der Verkündung in Nazareth
In einem fantastischem Gewürzladen in Nazareth - vor lauter Auswahl wusste ich gar nicht, was ich kaufen sollte...
Das Haus von Maria, der Mutter von Jesus

Wir stehen auf Meeresniveau und schauen auf den See von Galiläa (200m unter Null)
Hier steht das Haus von Petrus

Sonnenuntergang am See von Galiläa
Am letzten Tag sind wir nochmal durch Haifa gelaufen und haben dann am Bahnhof unsere Beine ins warme Mittelmeerwasser gehalten. Bei der Ausreise am Flughafen kam dann das richtige Abenteuer: 2 Stunden mit 10 Sicherheitskontrollen... Im Prinzip wird ALLES kontrolliert, was man mit auf den Flughafen bringt. Hat was von einer leichten Paranoia - Standartsatz: "Ihren Ausweis bitte" - aber mit einer riesigen Portion Humor hat das auch schon was lustiges.
Unser Hotel ist der rechte Turm
 

Viele Grüße
Basti

Montag, 10. Februar 2014

Bahá'i-Gärten

Nach einem wirklich sehr leckerem Frühstück (ich war total überfordert, als ich reinkam - nichts, was ich kannte, aber total lecker...) gin es quer durch die Stadt im Taxi zu unserem 1. Teil des Treffens.
Bis vorhin hatten wir dann eine Besichtigung der Baha´í - Gärten, die ca. 200m von unserem Hotel entfernt liegen. Diese sind vom Carmel bis auf fast Meereshöhe angelegt (ca. 1 km lang und 225 Hm Unterschied) und in der Mitte ist der Schrein des Báb. Dieser war der "Gründer" des Bahá'í-Glaubens, einer recht neuen Religion, die es seit 1844 gibt. In diesem Schrein sind seine Gebeine aufbewahrt. Über etliche Terassen geht es sowohl von unten als auch von oben in seine Richtung. Eine herrliche Parkanlage, gepflegt wie englischer Rasen und eine fantastische Aussicht. Leider sind wir nicht bis ganz runter gelaufen, um Fotos von unten zu machen, aber morgen Abend sind wir in der Deutschen Kolonie unterhalb, vielleicht kann ich von dort ein paar schöne Bilder machen.


Sonntag, 9. Februar 2014

Ankunft in Haifa

So, da sind wir nun in Israel angekommen. Wie komm ich den hierher? Für ein Projekt, für das ich arbeite, ist in Haifa das erste richtig große Meeting. Daher werde ich die nächsten Tage ein paar Ansichten von der Region hier schicken.
Gleich auf dem Flughafen mache ich schon die Sicherheitskräfte auf mich aufmerksam und werde, nachdem ich ca. 100m auf israelischem Boden gelaufen bin, schon kontrolliert (warum sind Sie hier?, Wo?, wie lange... - da kommt man sich richtig kriminell vor). Mal schauen, was meine Kontroll-Strichliste am Ende sagen wird... :)
Wir sind in Haifa direkt auf dem Carmel im Hotel untergebracht, ein Bergrücken der auf 3 Seiten vom Meer umgeben ist. Nach unserer Ankunft sind wir erstmal ein kleines Ringel gegangen,um mal Umschau zu halten. Das ist der Blick aus meinem Zimmer:
 Der Carmel ist wirklich ein richtig herrlicher Aussichtsberg, von dem man auf die ganze Innenstadt sehen kann.

Eins habe ich heute aber gelernt: Immer Wechselgeld nachzählen. Für ein Wasser und Kekse habe ich 78 Schekel bezahlt - eigentlich sollten es nur 29 sein. Der Kassierer hat mit aber den Rest nicht gegeben und gemerkt habe ich es natürlich viel zu spät, naja, Lehrgeld...
Wir waren abends in einem kleinen Pub, wo es sehr leckeres Essen gab - Stepard Pie. Zwar nicht gerade typisch Israelisch, aber trotzdem sehr gut.

Viele Grüße
Basti

Montag, 27. Januar 2014

Wo geht´s denn hier zum Schnee?

Das haben wir uns am Samstag gedacht, als wir zum JDAV-Skifahren an den Keilberg gefahren sind. Sarah und Emma sind derweilen zu Hause geblieben - die Skischuhe haben Emma noch nicht so richtig gepasst :-). Während der Fahrt hinauf war nicht gerade viel mit Schnee. Einzig die schön verreiften Bäume haben ein wenig Winterstimmung aufkommen lassen.
Am Parkplatz
Auf dem Parkplatz am Keilberg angekommen waren wir erstmal schön im Nebel und haben festgestellt, dass hier auch nur vielleicht 5 cm Schnee liegen. Die Pisten waren aber beschneit, sodass dort viele viele Abfahrer ihren Spaß haben konnten. Und es sollten auch viele werden... da wir aber natürlich pünktlichst zur Eröffnung da waren, konnten wir die ersten beiden Stunden ausgiebig fahren.
Bei der ersten Fahrt auf den Keilberg stißen wir dann durch die Nebeldecke und landeten im Sonnenschein über den Wolken. Bestimmt 10 cm  Raureif an den Bäumen und die Sonne haben ein total schönes Bild abgegeben. Da wollte man garnicht wieder runter in den Nebel fahren...
Wolkenmeer I
Wolkenmeer II
Ab halb 11 waren dann die ganzen Spätaufsteher mit am Hang und es hieß Geduld... Bis zu 20 Minuten haben wir am Lift angestanden und die Pisten wurden im Laufe der Zeit auch nicht besser. Eis und verharschte Stellen kamen immer mehr zum Vorschein. Halb 1 waren wir dann fertig und sind wieder gen Heimat gefahren.
Alex, Antonia und ich
Anstehen macht Spaß...
Am Sonntag dann waren wir bei Jenny zum Geburtstag eingeladen. Und weil das Wetter immernoch schön kalt war, haben wir beschlossen nach Adorfien zu wandern. Google hat 9km rausgespuckt, sollte also in 2h zu machen sein. Über den Stadtpark und Harthauer Wald ging es nach Klaffenbach zum Wasserschloß. Von hier aus wäre es nur noch Asphaltstraße gewesen (vielleicht 20min), aber als nach recht ein Feldweg wegging sind wir einfach abgebogen. Der wird schon nicht im Nichts Enden. Ist er aber. Da umkehren ein Eingeständniss gewesen wäre, sind wir einfach querfeldein über einen Acker, einen Bach und eine Wiese, bis wir wieder einen Weg am Waldrand gefunden hatten. Unsere "Abkürzung" hat ihrem Namen natürlcih alle Ehren gemacht: der längeste Weg zwischen 2 Punkten. Nach 40 min. waren wir dann am Ziel. :) Aber es war eine schöne kleine Wanderung, wo unser Kinderwagen mal wieder seine Tauglichkeit gezeigt hat.
Auf dem Weg zum Wasserschloß
Über jedes Bacherl geht a Brückerl...

Viele Grüße
Basti

Sonntag, 12. Januar 2014

Neues im Chemnitztal

Heute war ich schon wieder im Chemnitztal. Langsam komm ich auf den Geschmack. Zusammen mit Daniel hatte ich einen freien Tag, den wir gut genutzt haben.
Ich hatte ja letzte Woche ein schickes Projekt im Auge, das laut dem Kletterführer und dem Boulderführer noch nicht begangen worden ist. Ein überhängender Faustriß direkt neben "The Shield"...Daniel hat das ganze dann zuerst geschafft und herausgekommen ist "Schrei nach PDA", eine sehr eigene fb5a, bei der man am Besten Rißhandschuhe trägt. Getreten werden darf hier alles, Griffe sind aber nur im Riß (wobei da nicht viele sind). Das ganze sieht viel schwerer aus, als es eigentlich ist. 3 beherzte Faustklemmer und danach noch ein bischen geschubber und schon ist man oben.
Schrei nach PDA, fb5a
bei den behertzen Faustklemmern
Und eine zweite echte Erstbegehung ist uns noch gelungen. Bei den markanten zwei Felsblöcken auf dem Boden zwischen "Logo" und dem "Durchschlupf" am Chill Hill haben wir noch eine echt schöne Linie entdeckt. Leicht überhängend an einer kleinen Rissspur hinauf. Gute Griffe bis kurz vor dem Ausstieg und dann noch ein bischen was für die Nerven und schon hat man "Emma und Emilio" geschaft. Eine wirklich schöne fb6a.
Paul holt sich die 3. Begehung von Emma und Emilio (fb6a)
Außerdem hab ich heute noch die "Amplitude" geschafft. Für normalgewachsene eine fb7a, bei meiner Größe ist das eher 6b+/6c, weil ich die ganzen kniffeligen Griffe im Dach auslassen konnte und gleich zu den Henkeln am Rand gekommen bin.
Daniel versucht sich in "Amplitude" und muss die schweren Züge unterm Dach mitnehmen
Paul in "Mali Ivo" (fb7b)
Paul konnte "Mali Ivo" (fb7b) abknipsen, kleine Griffe im Überhang. Auch Daniel und ich konnten bei schönem Sonnenschein noch ein paar Boulder machen und haben dabei festgestellt, dass mindestens 80% der Boulder, die im aktuellen Boulderführer als neue Boulder drinnen stehen, schon zwschen 1960 und 2000 erstbegangen worden sind und im Chemnitztal-Kletterführer stehen. Sehr interessant...
Der Osterspaziergang - UIAA 4
Viele Grüße
Basti

Wo ist denn hier der Winter?

Da sich der Winter dieses Jahr mal mächtig verspätet hat, können wir noch von aprilhaftem Wetter profitieren. Bei 10°C wird es in der Bude schnell zu eng und es geht raus. Letztes Wochenende war ich mit Paul im Chemnitztal. In der Felsengasse haben wir ein paar schöne Boulder gemacht.Mittlerweile habe ich den alten Chemnitztalführer und es fällt auf, dass fast alle Boulder schon seit 1960 erstbegangen worden sind und die "jetzigen" nur eine Neubenennung sind, bzw. häufig auch nur die Einstiege von existiernden Kletterwegen. Nichtsdesto trotz kann man hier viel Haut lassen und ich habe ein kleines sehr spezielles Projekt entdeckt, dass ich diese Woche hoffentlich noch in Angriff nehmen kann. Mehr dazu, wenn es soweit ist... :)
Beim Versuch der Amplitude (fb 7a+)
Paul beim Highball-bouldern
 Außerdem haben wir mit Emma unseren ersten größeren Ausflug in die Greifensteine gemacht. Ich hab Felsen fotografiert und danach haben wir 2h unseren Kinderwagen auf seine Off-Roadtauglichkeit überprüft. Bisher hat er´s prima gemeistert und solange es gerüttelt und gewackelt hat, war Ruhe im Wagen. Erst als wir wieder auf Asphalt gekommen sind, gab es Protest. Sie weiß halt, was gut ist...
befestigte Wege kann jeder...
Viele Grüße
Basti

Freitag, 27. Dezember 2013

Und wieder geht ein Jahr zu Ende

Nachdem jetzt hier ne ganze Weile tote Hose war, gibt es wieder mal ein Lebenszeichen von uns.
Nachdem wir die Weihnachtstage ungeplatzt überstanden haben, wünschen wir Euch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2014. Wir hoffen, dass ihr (und natürlich auch wir (: ) nächstes Jahr wieder viel rauskommt und spannende Sachen erlebt.
Wenn unsere Pläne alle funktionieren sollten, könnte es wieder ein spitze Jahr werden. Näheres erfahrt ihr dann wie immer hier.

Emma, Sarah und Basti

Samstag, 30. November 2013

Barcelona

Letzte Woche hat es mich berufswegen nach Barcelona verschlagen. Eine der Ersten Infos war, dass es keine so richtige Kletter- oder Boulderhalle gibt... Allerdings sind richtig geile Klettergebiete auch nicht so weit weg. Zeit hatten wir aber leider nicht gehabt... Apropos Zeit: wir waren zur besten Zeit da, denn es hatte seit Jahren nicht so viel am Stück geregnet- wir hatten 2  Tage das totale Schiffwetter. Allerdings war am letzten Tag das Wetter Nachmittags doch noch gnädig, sodass wir uns die Stadt ein klein wenig anschauen konnten. Ich bin ja nicht geboren, um Städte anzusehen (letztenendes haben die alle eine Kirche, Rathaus, Markt), allerdings stand ich seit langen mal wieder vor einem Gebäude, das mich sprachlos gemacht hat: die Sagrada Familia. Kann man eigentlich nicht beschreiben, dass muss man mal live gesehen haben. Seit 1882 im Bau mit Fertigstellungstermin so um 2050 - ich könnte sie also noch fertig sehen...
Ansonsten waren wir noch im Park Guell, wo seit 2 Wochen 8€ Eintritt verlangt werden, die für das kleine Parkareal wirklich recht happig sind. Surrealistisch, surrealistisch (Gebäude und Preis).
Und ich war wirklich froh, dass wir einen einheimischen Fahrer bei unserer kleinen Stadtrundfahrt hatten, ich hätte nicht so viel Lust gehabt, mich hier in den Verkehr zu stürzen.
Die Eingangshäuschen des Park Guell - sehen aus wie (surrealistische) Lebkuchenhäuser
Blick vom Park Guell auf Barcelona mit der Sagrada Familia
Die gewaltigen Dimensionen kommen hier gar nicht so richtig zur Geltung
 
Barcelona bei Nacht
Die Kanone des Castels (übrigens das Einzige weltweit, welches den Ort bombardiert hat, den es eigentlich beschützen sollte...)

Das nationale Kunstmuseum - nach dem Bild haben die aber leider das Licht ausgemacht...
Viele Grüße
Basti

Donnerstag, 14. November 2013

JDAV Herbstwanderung

Und schon neigt sich das Jahr wieder dem Ende entgegen...!
Am 03.11.2013 war wieder die alljähriche Herbstwanderung dran. Wie immer ging es bei allerbestem Wetter (10°C, Regenwetter und Matsch) und sonntäglichen "Ausschlafzeiten" (08:30 Uhr) auf zum fröhlichen Wandern. Bei immer größerer Beliebtheit unserer gemeinsamen Wanderungen waren diesmal alle Sparten an Mitläufern vertreten: Alte und Junge, Dicke und Dünne, Bekannte, Verwandte, wandelnde Kalkwände, fitte und dynamische Bergläufer, aber auch Genußwanderer, die jeden Anstieg bis ins kleinste Detail zelebrierten und auskosteten :-D und natürlich Diejenigen, die schon eine große und leckere, kross gebratene, imaginäre Bratwurst vor ihrem inneren Auge sahen...achja so unterschiedliche Formen kann Motivation haben :-D

In diesem Jahr war der "Alpine Steig" in Wolkenstein dran, eine kleine aber feine Wanderrunde, mit Beginn in der Wolkensteiner Schweiz und weiterem Verlauf über die Anton-Günther Höhe sowie mit kurzem Abstecher nach Hopfgarten und durch den Herbstwald im Heidelbachtal und einer kurzen Runde nach Wolkenstein zurück zum "International GrillPort" vor Südafrika (für alle Kenner der regionalen Felsen ^^ ).
Nach gefühlten 2000 Höhenmetern und abenteuerlichem Leitplanken-Hochsprung gabs dann doch die ersehnte Bratwurst und ganz viele tolle andere Leckereien! Ganz vielen lieben Dank nocheinmal an die lieben Spender! Es war wirklich lecker!
entlang der Zschopau nach Wolkenstein

Hühner auf der Stange...das Warten auf die Wurst...

Unser Nachmittag ging dann mit einem Ausflug in die Wanne und einer großen Runde Rumlümmeln (oder auch "Couching extreme") zu ende und wir freuen uns schon auf die nächste Wanderung, die mit Sicherheit mal kinderwagentauglich sein wird...

Liebe Grüße
Sarah+Basti